Archive für Februar 2007

Die Leichtigkeit des Seins

Tritt immer dann zutage, wenn man kurz vor Feierabend ein Windows-Fenster nach dem anderen schließt und sich vom trüben Alltag verabschiedet. Der Gang aus dem Büro öffnet die Tür in eine Märchenwelt der Möglichkeiten. Steckt man sich den i-pod ins Ohr, taucht man ab und erwacht erst am nächsten Morgen wieder, wenn man müde und ausgehungert vor der Bürotür steht und sich schon jetzt nach dem Feierabend sehnt. Liegt es am Job?

Regen und Saure Äpfel

Was haben Regen und saure Äpfel gemeinsam? Ganz einfach: Man nehme eine leicht verwinkelt angebrachte Kellertür. Einen Kinderwagen, der diese so blockiert, dass ein Fahrrad + die Person, welche selbiges gerade die Treppe hochträgt, nicht zusammen durchpassen. Große Anstrengungen von Körper und Geist, dies ohne Verlust an Verstand oder Materie doch zu bewerkstelligen. Und, nachdem beide wohlbehalten das Licht der Außenwelt erblickt haben, einen langsam seine Intensität steigernden Regen. Angesichts dieser Variablen bleibt nur die Überlegung, das Prozedere des Rades und der Person durch die Tür die Kellertreppe hinunter zu wiederholen oder in den sauren Apfel zu beißen und den durchnässenden Arbeitsweg per Fahrrad auf sich zu nehmen. Der Apfel war sehr sauer.

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