Kaum komme ich aus der S-Bahn Station schlägt mir Hafenluft entgegen. Tief sauge ich sie ein. Der Abend lau, die Kleidung dick, mein Schritt beschwingt. Ich stelle mich an den Bootsanlegesteg und beobachte die Ferne des Wassers, die Manöver der Schiffe, die umstehenden Wartenden. Auf dem Schiff stehe ich ganz vorne, lasse mir den Wind um die Nase wehen und genieße wie die Stadt an mir vorüberzieht. Dann der Weg zum Strand. Erstes Grillen schon im März. Vereinzelt Lagerfeuer. Ausgelassenheit u Gesänge. Ich liege einfach nur da und betrachte den Himmel. Der Sand noch kalt. Die Bäume ohne Blätter. Sehr skurril aber umso schöner. Aufwärmen beim Spaziergang entlang plätschernden Wassers, Fischmanufakturen und dem geschäftigen Brummen des Industriehafens. Mein Cocktail von Salsamusik begleitet. Der Abend viel zu kurz. Kann man eine andere Stadt mehr lieben als diese? Hamburg meine Perle.