Archive für Juni 2007

Von Menschen und Tieren…

Wochenende. Ich schwinge mich in bequeme Kleidung. Alte Hose und geländetaugliche Schuhe. Wichtigstes Utensil: Regenjacke. Treffen mit der Gruppe. Ein Bier zur Einstimmung. Unterwegs ein ordentlicher Regenguss und Waten im Schlamm. In Massenabfertigung bekomme ich ein Bändchen um den Arm. Jemand drückt mir ein Programmheft in die Hand und weiter gehts. Aus der Ferne Musikfetzen. Snow Patrol, wie sich leicht feststellen lässt, klingt doch jedes ihrer Lieder gleich langweilig. Kaum angekommen, werden wir fast von den Massen erdrückt. Etwa 55.000 Menschen hat es hierhin verschlagen. Viele davon schon gut angeheitert. Auf den Schock brauche ich noch ein Bier. Die Fantastischen Vier sind ein Highlight, aber noch bin ich zu sehr mit dem Überleben in den Massen beschäftigt, um mich auf die Musik konzentrieren zu können. Der Blick auf die Bühne unmöglich. Dicht bedrängt stehe ich da und überlege mir, ob es nicht effektiver wäre, sich zu Hause hinzusetzen und eine CD zu hören. Besserer Sound, gleiche Sicht und trockene Umgebung - was will ich hier überhaupt? Ein paar Minuten später treten wir den Rückzug an. Jetzt stehen wir so weit von der Bühne entfernt, dass ich aufatmen kann, mich aber frage, ob ich jetzt guten Gewissens behaupten kann, die Fantastischen Vier mal live gesehen zu haben. Meinen Gedanken zum Trotz werden jetzt die Leinwände in Position gebracht und endlich kann auch ich etwas erkennen. Gut. Thomas D zieht sein T-Shirt aus, doch während des ganzen Liedes läuft auf der Leinwand das Video eines Banane kauenden Affen. Ich hatte mir das ja ein bißchen anders vorgestellt. Danach ein Bier und The Good, The Bad & The Queen. Die geringe Fangemeinde hilft der Sicht und ich bin ganz begeistert. Der inzwischen notwendig gewordene Besuch der Dixi-Toiletten lässt mich meine geplante Bier- und Trinkstrategie für das Wochenende überdenken. Entweder so viel trinken, dass es egal wird oder - die Entscheidung fällt leicht, die Erfahrung war zu eklig, die Situation kann nur noch schlechter werden - ab jetzt trinke ich garnichts mehr. Wir stellen uns zwischen beide Bühnen und hören Dolby Surround. Die Beastie Boys nerven von links, Queens of the Stone Age von vorn, The Blood Brothers von rechts. Nichts klingt wirklich hörenswert. Hoffentlich wird es morgen besser…

Samstag: Über Nacht ist mein Plan gereift und bis Mittags zur Vollendung gekommen: Bis 13.oo Uhr habe ich 2 Liter Wasser verdrückt. Ab jetzt halte ich Abstinenz. Gegen 16.30 Uhr sind wir vor Ort. Frank Black ist mein persönliches Highlight des Wochenendes und er enttäuscht mich nicht. Begeistert singe ich mit, genieße die sich kurzzeitig zeigende Sonne und freue mich über die Schnapsleichen um uns herum. Es ist viel entspannter, jetzt wo die Hälfte der Besucher noch im Koma in den Zelten liegt. Arcade Fire gibt mir einen Vorgeschmack auf den Rest des Abends. Schnelle unmelodiöse Gitarrenriffs, nichts zum Wiedererkennen oder mitsingen. Im Coca-Cola-Zelt ist viel Platz. Es ist trocken und warm. Aufatmend finde ich sogar die Band ganz gut. Danach die Manic Street Preachers. Tolle Performance, alle Achtung. Heute schon 3 gute Bands und eine halbe vorhin beim Vorbeilaufen. Immer wieder Regenschauer. Mittlerweile hat sich der Platz in ein einziges Schlammfeld verwandelt. Mit beherztem Schwung spritzt ein besonders lustiger Zeitgenosse Schlamm in die Menge. Heroisch stehe ich im Weg und versuche meine Begleiter zu schützen. Menschen taumeln durcheinander. Männer nutzen jeden sich bietenden Baum, Zaun, Wagen als Urinal. Die fehlenden Lichter im Dixi-Klo und fehlenden Lampen drumherum machen das Pinkeln zum Glücksspiel. Jedes Passieren der Toiletten lässt in mir die Hoffnung aufkeimen, es noch ein paar Stunden aushalten zu können - und es klappt ganz gut. Dehydrierungserscheinungen minimal. Betrunkene tanzen zur Musik, fallen in den Schlamm, rempeln, lachen hysterisch. Interpol übertrifft meine Befürchtungen um ein Vielfaches. Endlose Langeweile macht sich breit und ich spüre pulsierend Panik in mir aufsteigen und eine Stimme in mir schreien, dass ich jetzt weg muss und keinen einzigen weiteren Ton mehr ertragen kann. Das muss man mir angesehen haben, denn schnellen Schrittes werde ich vom Ort der Qual entfernt und in Sicherheit gebracht. Auf der Autofahrt schalte ich durch die Sender - verzweifelt auf der Suche nach Melodie. Der Schlaf ist tief und lang.

Sonntag: Frischen Geistes erwache ich und bin bereit zu neuen Taten… Gut gelaunt finde ich mich auf dem Gelände wieder. Weniger Regen letzte Nacht. Der Schlamm leicht angetrocknet. Noch mehr Schnapsleichen und noch mehr Platz. Man kann sogar auf dem Boden sitzen. Die Athmosphäre viel entspannter als am Vortag. So lassen sich sogar die Editors ertragen und nicht mal schlecht finden. Sonic Youth ist enttäuschend. Die Band hackt auf ihre Gitarren ein, als gälte es einen Lautstärke-Wettbewerb zu gewinnen. Kim Gordon hüpft halb debil auf der Bühne umher, was mir und meinen Begleitern lediglich ein müdes Lächeln und das Lüpfen einer Augenbraue abringt. Das Highlight des Tages werden Me First and the Gimme Gimmes. Obwohl nur eine Coverband, bestechen sie durch Witz, Charme und tolle Interpretationen alter Klassiker. Lautstark singe ich mit und genieße Umgebung, Sonne und Gesellschaft. Danach erhaschen wir noch ein paar Töne von Placebo und machen uns auf den Heimweg. Leider verpassen wir dadurch Pearl Jam, aber wenn die Arbeit ruft gibt es nunmal kein Halten mehr. Im Auto wird der I-Pod angeschlossen und wir singen lautstark mit. Alles in Allem war es wirklich ein schönes Wochenende. Nur zelten hätte ich nicht wollen und hatten wir zum Glück auch nicht müssen…

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Krämerbrückenfest, die Vierte

Nach einem Zwischenstopp bei den Dudelzwergen, einem sehr scharf gewürzten Knoblauchbrot, Kirschbier, einer korpulenten Bauchtanzgruppe und einem fettigen Langos finden wir auf dem Fischmarkt eine Band nach meinem Geschmack. Alte Erfurter Urgesteine, die mit Mundharmonika, Gitarre, Bass und Querflöte alte Klassiker anstimmen und mit denen mich vor vielen Jahren weit mehr verbunden hat als die Musik. Wir setzen uns, trinken noch ein Bier und genießen die Musik. Um uns herum lauter Musiker, die fachmännisch dreinschauen und zustimmend nicken. Für Qualität ist also gesorgt. Die Vergangenheit holt mich ein und ich fühle mich an wilde Jahre erinnert, in denen ich die Erfurter Szene unsicher machte. Schmunzelnd stelle ich fest, dass ich trotz der eingängigen Töne und Stimmen emotional ganz in der Gegenwart und mit meinen Begleitern verwachsen bleibe. Mit einem Bier in der Hand lehne ich mich zurück und lasse mich treiben. Erstaunlich, wie einschneidend sich Musik auf das Leben auswirken kann, wie schnell sich bestimmte Erlebnisse mit Liedern verknüpfen und sich dann immer wieder abrufen lassen, sobald die Lieder ertönen…

Nach dem Konzert treiben uns erneut die Lust auf ein Kirschbier und der Hunger nach irischer Folkmusik. Wir suchen uns einen schönen Platz auf der Mauer und beobachten das Treiben auf und vor der Bühne. Glücklich bewegen wir uns im Takt und freuen uns an den aufsteigenden Emotionen, die wir gemeinsam haben, die uns verbinden und symbolisch für unsere Vergangenheit stehen. Gelegentlich holt jemand Bier. Die Stimmung ist gut. Nach den Iren wieder die Dudelzwerge. Wir sind begeistert. Danach steht nur noch das Feuerwerk auf dem Programm. Es ist kurz aber schön und bildet den perfekten Abschluss eines perfekten Tages.

Krämerbrückenfest, die Dritte

Das nächste Highlight ist die Trommelgruppe, die auf dem Anger aufspielen soll. Als wir ankommen, erwarten uns dort allerdings ein paar herausgeputzte Thüringer Mädchen, die eine Gesangsdarbietung geben. Wir beschließen, etwas für unseren Bierhaushalt zu tun und zu warten. Allerdings scheint sich die Biergartengarnitur gerade für ein Päuschen entschieden zu haben und bockt, als wir unser zartes Gewicht auf die Bank verlagern wollen. Ganz schnell sind wir vom unschuldigen Zuschauer zur Attraktion geworden - und das ganz ohne zu singen oder sich herauszuputzen. Eine andere Bank ist uns freundlicher gesonnen und schon sitzen wir eng an eng, trinken unser Bier und schauen in die Runde. In eine Runde, die aus sturzbetrunkenen und gelegentlich die Bühne erstürmenden Gehörbehinderten, einem sich im Takt wiegenden Obdachlosen, einer Unmenge von Teenagern und Leuten unseren Alters besteht, denen auch ein wenig unbehaglich zumute zu sein scheint. Als einer der Gehörbehinderten auf der Bühne ein Lied anstimmt, das mir zwar gefällt, aber extrem an Tokio Hotel erinnert, leeren wir in großen Schlucken unsere Gläser und flüchten. Einstimmig beschließen wir, dass das eigentliche Highlight eigentlich wir waren und dass wir die Performance wiederholen sollten, wenn das Programm nicht unserem Geschmack entspricht.

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Krämerbrückenfest, die Zweite

Die Wurst war köstlich. Frisch gestärkt befriedigen wir ein typisch weibliches Bedürfnis, das sich immer einstellt wenn man zu zweit in einer Einkaufszone unterwegs ist. Zwei paar Schuhe und eine Tasche später machen wir uns auf den Weg zum ersten kulturellen Highlight des Tages - den Dudelzwergen. Mit wundersam und ganz und garnicht traditionell anmutenden Dudelsäcken, Trommeln und einer Gitarre haben sie sich unter die Massen gemischt und spielen mittelalterlich auf. Die Stimmung brodelt, die Musik passt perfekt zur Kulisse der Altstadt und wir sind glücklich. Eine Regenwolke schiebt sich träge vorbei und man kann ihr direkt ansehen, wie schwer ihr die Entscheidung fällt, mit dem Freilassen ihres kühlen Inhaltes das feiernde Volk in alle Richtungen zu vertreiben. Sie wartet das Ende der Veranstaltung ab und gibt uns genügend Zeit, uns mit einem Eis bewaffnet von Unterstand zu Unterstand zu hangeln. Schon lange kein Bier mehr gehabt, also auf zum nächsten Highlight.

Krämerbrückenfest, die Erste

Das Wetter hat sich wie erwartet gebessert. Erlebnishungrig machen wir uns auf den Weg. Große Biene Maja Party auf dem Anger mit Memoryspiel am Toys’R'Us-Stand. Betreten stellen wir mal wieder fest, dass wir das zulässige Höchstalter überschritten haben. Dann müssen eben andere Events her. Turmbesteigung in der Ägidienkirche. Touristen drängen, Rucksäcke verhaken sich, von unten zwängt sich Blasmusik in unsere Ohren. Verwirrt kämpfe ich mit dem Versuch, die Aussicht auf mich wirken zu lassen. Der Abstieg reißt mich aus dem Wahn. Wir folgen dem Ruf des Kirschbieres. Mit einem Stift bewaffnet kreisen wir die Highlights ein. Die Sonne brennt verlockend, die Massen drängen, die Gera reagiert merklich kühl auf unsere Füße und verweigert standhaft den Einlass. Gleich lassen wir uns eine Bratwurst spendieren. Echte Thüringer. Wieder ein Bier. Das geht gut los.

Heimat

Heimischer Boden den ich küssen könnte. Wertvolle Gesellschaft. Abholservice. Essen auf dem Herd. Nette Gespräche bei Erdbeer-Limes und Rotkäppchensekt. Alles ganz vertraut. Geborgenheit breitet sich wärmend aus und zerstreut Sorgen und Ärgernisse. Der Regen plätschert, die Lust ist groß und der Raum hängt voller Zuversicht. Es ist schön, in der Ferne zu wohnen. Es ist wichtig, eine Heimat zu haben, in die man gerne zurückkehrt. Unbezahlbar, diese Heimat als etwas Besonderes und nicht als etwas Alltägliches empfinden zu dürfen. Wie ein Schatz, den man tief im Herzen hütet.

Joggen im Park

Samstag Morgen. Joggen. Ich laufe los und versuche, mir den Weg zu merken. Der Park ist schnell gefunden, doch auch schnell wieder zu Ende. Mein hilfesuchender Blick landet auf zwei Joggern, die zielstrebig vorbeilaufen. Ich hinterher. Nicht lange, da führt uns der Weg in einen weiteren und viel größeren Park. Als ich mich sicher fühle, trenne ich mich und setze meinen eigenen Weg fort. Ein See, Gänse, Wiesen und Bäume, darüber die schon jetzt viel zu heiße Sonne. Viel Polizei unterwegs. Seltsam. Hier darf man bestimmt nicht grillen - so wie in Hamburg überall. Ich kämpfe mich voran und laufe ein paar Runden. Die Zielzeit ist erreicht, da drehe ich ab und versuche, meinen Weg zur rettenden Dusche zu finden. Man sollte meinen, das wäre leicht. Bin ich von hier gekommen? Hmmm. Scheinbar war ich doch zu sehr auf die Jogger fixiert. Die Minuten vergehen, da finde ich zumindest aus dem Park heraus. Jetzt den kleinen Park finden. Die Adresse habe ich mir nicht gemerkt. Handy habe ich nicht dabei. Ratlos bleibe ich stehen. Im Zeitalter der digitalen Kommunikation gibt es sowas wie Telefonnummern und Adressen merken nicht mehr. Alles läuft über eMail oder den Handyspeicher. Ich bin total ratlos und frage mich, ob es sich bei den vielen Suchmeldungen die immer im Radio laufen (”seit heute Mittag wird ein 63jähriger Mann vermisst, er trägt eine braune Strickjacke und ist geistig verwirrt”) eigentlich um dehydrierte Jogger handelt, die den Rückweg nicht gefunden haben. Während mein Hirn noch mit der Entscheidung kämpft in Panik oder Gelächter auszubrechen, inspiziere ich die Gegend. Tennisplatz. Hier bin ich doch vorhin vorbeigekommen. Glaube ich. Eventuell. Tischtennisplatten. Ja, auch die kommen mir bekannt vor. Und plötzlich der rettende Ausweg, die Kreuzung, der Fahrradladen - alles wird gut. Mein Hirn ist verwirrt und entscheidet sich für Durstsignale. Der falsche Hauseingang, fast die falsche Wohnung. Schnell korrigieren und dann frohen Mutes in den Tag starten.

Die Vielfalt der Transportmittel

Salzbergwerk Berchtesgaden. Wir werfen uns in strapazierfähige und durchaus ansehnliche Bergwerksanzüge. Zugfahrt durch schmale Tunnel. Kühle schlägt uns entgegen. Bin ich die Einzige hier, die kein Bayerisch versteht? Wo ist mein Dolmetscher? Egal. Einfach alles mit- und nachmachen. Nach einer kleinen Lasershow mitten im Berg nehmen wir zu dritt auf einer Rutsche Platz, die uns 34m in die Tiefe führt. Mit begeistert in den Vordermann verkrampften Fingern schreien wir unser Glück hinaus. Ob man auf diese Weise einen Bergrutsch auslösen könnte? Egal. Einfach weitermachen. Salzverkostung an der Bergwand. Wieviele Leute hier täglich ihre Bakterien hinterlassen? Egal. Einfach in den Mund mit dem Finger. High-Tech mitten im Berg. An einem anschaulichen Modell wird uns der Salzabbau erläutert. In Hochdeutsch. Sind wir die Einzigen hier die das verstehen? Egal. Das ist nur ausgleichende Gerechtigkeit. Wieder eine Rutsche. Diesmal länger und ich vorne. Einfach herrlich. Das nächste Highlight ist die Bootsfahrt auf dem Spiegelsee. Andächtiges Blicken auf das Wasser, während wir sanft dahingleiten. An den Decken Lichtprojektionen. Ob sowas normal ist im Berg? Egal. Naivität macht das Leben viel spannender. Salzi springt uns entgegen - das kleine sprechende Salzkristall. Wie süß. Ich wußte, es gibt da noch mehr zwischen Himmel und Erde. “Hallo Salzi! Ja, es hat mir gefallen. Viel Spaß noch hier unten im Dunkeln. Ich geh dann mal.”
Fahrt mit dem alten Bergwerksfahrstuhl. Und dann wieder der Zug. So eine Transportvielfalt hatte ich noch nie in einem Bergwerk. Ich bin begeistert. Ob ich Salzi jemals wiedersehen werde? Egal. Ich hab ja den Sandmann.

Berge, Wälder und Strukturen

Die Sonne drückt, die Fahrt ist rasant, das Auto ein Stück Heimat, die Begleitung mehr als vertraut. Entspannt lehne ich mich zurück und sehe die Welt an mir vorbeifliegen. Endlich wieder Berge und dichte Wälder, durch die wir uns schlängeln und die nach 2 Monaten Daueraufenthalt in Hamburg tiefgründige Wohlgefühle in mir aufsteigen lassen. In der Ferne der Chiemsee. Gespickt mit Segelboten glänzt er in der Sonne. Überall Strukturen. Mehr als nichtssagendes Plattland das einen nach zwei Monaten unablässig anzugähnen schien. Berge hoch genug, um Schnee anzulocken und Wolken einzufangen. Wälder die in wenigen Wochen von Pilzen überzuquellen versprechen. Motorradfahrer legen sich tief in die Kurven. Mein Körper drückt gegen die Tür. Und wie früher schwingt die leichte Angst mit, sie könnte sich öffnen und ihren schockierten Inhalt auf die Straße ergießen. Wie ich das liebe. Wie ich das vermisse. Es ist nicht ganz so gut wie Thüringen, aber fast.

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