Dumpfes Pochen im Hintergrund. Ich kneife die Augen zusammen und schüttle leicht den Kopf. Es klopft weiter, stetig, bohrend. Ich suche mir einen Fixpunkt in der Ferne und merke, meine Augen wollen kaum fokussieren, mögen die 50 cm auf die sie seit Stunden eingestellt sind. Ich reibe mir die Stirn und erzeuge einen leichten Gegendruck. Das Klopfen steigt an. Als wäre jemand gegen seinen Willen in meinem Kopf gefangen, drückt er gegen Augen und Stirn. Meine Bildschirme leuchten mich an. Sie scheinen mich auszulachen, mich, die ich an den Stuhl gefesselt vor ihnen sitze und ratlos den Kopf wiege. Jede erdenkliche Tätigkeit die mir einfiele und mich voran brächte, hat mit ihnen zu tun und führt meine Augen sukzessive an den Rand des Flimmerns. Immer wenn ich telefonieren möchte, steigt der Lärmpegel hier im Raum. Konzentration erforderlich, doch immer schwerer zu erreichen. Ein Kaffee, der gute Vorsatz, endlich mal mehr zu schlafen und nur noch 2 Stunden Arbeit vor mir. Fast schon Routine.