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12.5.2008 von sandra.
Das Motto: Erlebe das Land als hättest Du dort mal gewohnt
Dublin
Kaum sitze ich im Mietwagen, fühle ich mich wieder wie zu Hause. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kann ich langsam entspannen und spüre erste Freude aufkeimen. Freunde treffen, Essen gehen, dann noch auf zwei Pint ins typisch irische Pub. Während des Frühstücks am nächsten Morgen stellt sich schon erste Unruhe ein. Voller Erwartung steuere ich den Wagen einmal quer durchs Land. Mit jedem Meter fühle ich mich sicherer und heimischer.
Kilmurry
Direkt nach der Ankunft zum Kinder bespaßen abgeordnet. Seifenkiste schieben um die Grünfläche. Die Taschen stehen noch gepackt im Flur. Es ist herrlich warm. Dann ein Barbecue bei Bekannten. Selbst hergestellte Würste, leckeres Essen, viele Kinder, Spaß und Spiel. Ein toller Nachmittag.
Strand und Streichelzoo
Wir fahren zum Streichelzoo. Direkt an den berühmten Cliffs. Aber wer will da schon hin, wenn er zum Streichelzoo kann? Das Lama entreißt die Futtertüte, der Kleine isst das Futter lieber selbst. Es gibt viel Geschrei. Erste Entspannung am Spielplatz. Alle sind beschäftigt. Den Höhepunkt bildet ein Tretautorennen. Danach Abkühlung am Strand. Noch Klamotten an? Egal, hauptsache ins Wasser. Kälte und Hunger und die Ohren schrillen vom Gekreische. Cool bleiben, abtrocknen, verpacken und abfüttern. Ruhe. Abends Kino. Zeit für Zweisamkeit.
Galway
Freundin treffen, an der Bay spazierengehen, Mittagessen, die letzten irischen Filme shoppen, Irish Coffee trinken… Perfekt. Die Rückfahrt mitten im Berufsverkehr. Daran hätte ich mich erinnern müssen…
Ennis
Nach einem kurzen Abend im Pub mit typisch irischer Livemusik und Cola mit Eiswürfeln, bei deren Genuss einem erst zu spät einfällt, dass Ennis seit längerem ein Wasser-/Abwasserproblem hat, verbringe ich nochmal einen Nachmittag in Ennis. Taco Fries im Abrakebabra sind ein Muss, verzehrt während man mit baumelnden Füßen am Fluss sitzt. Dann ein Rundgang durch die Stadt und die kleinen Gäßchen. Ein kurzer Abstecher ins liebgewonnene Wohngebiet. Viel verändert hat sich nicht.
Bunratty
Ein Schloss, ein Volkspark, 2 Kinder. Das eine schmiert sich Sonnenmilch ins Auge, das andere hat seine 5 Minuten, beide sind kaufsüchtig und bitter enttäuscht als es nichts gibt. Ansonsten ist es ein toller Ausflug. Alte Häuser, irische Geschichte, Sandwich, Spielplatz, Eis, ein Kuhfladen, gut bekletterbare Landmaschinen, Blumen für die Mutti, Zuckerketten für die Kinder, nichts für mich.
Abends gehen wir schick essen. Die Esskultur in Irland ist anders als hier. Man geht selten essen, aber wenn, dann richtig. Wir haben uns ein schönes Restaurant in Bunratty ausgesucht und Wochen vorher reserviert. Die Begrüßung ist sehr locker und freundlich. Im Vorraum nehmen wir einen Aperitif, wählen unsere Speisen und werden als es losgeht, zum Tisch gebracht. Die Vorspeise ist köstlich. Muscheln in einer Weißweinsoße. Als Hauptspeise Fisch. Dazu gibt es Gemüse und eine schmackhafte Soße. Als Nachspeise nehme ich Rhabarberkuchen. Ich schmelze dahin. Ein Irish Coffee bildet den krönenden Abschluss. So viel Geld habe ich noch nie für ein Essen ausgegeben, aber wert war es das auf jeden Fall…
Birr
Auf der Rückfahrt in den Osten ein Halt in Birr. Im Park wandeln, das Teleskop bestaunen, das Museum besuchen. Eine sehr schöne Anlage. Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit zur Verfügung. Ein letzter Abend in Dublin. Crispy Roast Duck beim Chinesen. Ein letztes Muss auf dieser Reise. Die Nacht fast komatös. Entspanntes Aufstehen läutet die Heimreise ein. Das letzte Frühstück schmeckt ganz besonders gut…
Fazit: Kinder sind ganz schön anstrengend und die Zeit war zu kurz.
Geschrieben in Urlaub, Irland | Keine Kommentare »